Die Entwicklung der Niederwildbesätze bereitet uns Jägern zunehmend große Sorgen. Vielerorts treten Hasen, Fasanen und Rebhühner nur noch sporadisch auf.
Wenn die Übernahme eines neuen Revieres ansteht, beginnt auch die Suche nach Flächen auf denen eine Biotopverbessererung durchgeführt werden kann, um Äsungsflächen für das Niederwild zu schaffen.
Eine geeignete Brachfläche war schnell gefunden. Nun stellte sich die Frage nach der idealen Saatmischung. Fündig wurde ich bei der Revierberatungsstelle Wolmersdorf. Hier wird eine mehrjährige Niederwildmischung angeboten, die laut Angabe in Testversuchen ihre Probe bestanden hat. Hasen und Fasanen sollen wieder gute Strecken liefern und selbst Rebhühner seien in einigen Revieren wieder in bejagbarer Dichte vorhanden.
„Aussaatzeit: April, Mai, Juni, Juli, bis Mitte August, Aussaatmenge: 20 kg / ha;
Lebensdauer: mehrjährig; Düngung: 300 kg / ha Volldünger (Blaukorn)
So soll das Ziel unserer Bemühungen einmal aussehen!
Landwirtschaftlich nicht genutzte Randstreifen als Wildacker angelegt. Mai 2005
July 2005
ca. 8 ha Wildäcker und Dauergrünbrachen im Mai 2005 angelegt.
Ende Mai
July 2005
Im Moment bereiten ich die weiteren Inhalte zu diesem "Projekt" vor. Begleiten Sie uns durch das Jahr und sehen Sie selbst wie ein Wildacker entsteht und vom Wild angenommen wird.